was die Presse so zu nurkurt meint...
Wiesbadener Kurier, 17.06.2009

Taunus Zeitung 20.03.2009
Schottische
Klänge und Cat Stevens
Von
Olivera Gligoric-Fürer
Friedrichsdorf. «Nur Kurt» gastierte in Garniers Keller. Nur Kurt? Ja, nur der Sänger Kurt Sawalies, der seit einigen Jahren alleine auf Tournee geht. Er scheint zufrieden damit zu sein, sich selbst zu vermarkten, denn er ist Vollblutmusiker. Er lebt, um Musik zu machen. Das denkt jedenfalls der Zuhörer, wenn Alleinunterhalter Kurt die Bühne betritt, sich auf den Barhocker schwingt, seine Gitarre nimmt, ein paar Knöpfchen an der Musikanlage drückt und dann ins Mikrofon spricht. Kurt macht nämlich gerne mal einen kleinen Scherz mit seinem Publikum.
Er begeistert mit seiner Musik, die in verrauchte und schummerige Pubs passt, in denen es nach Guinness, Kilkenny und Whisky riecht. So ein Ambiente bietet Garniers Keller nicht ganz, doch die Gemütlichkeit und die gefühlvolle Musik lassen die Zuhörer in schöne Träume versinken. Die Musik ist unter anderem von Cat Stevens, Pink Floyd, Barclay James Harvest und Simon & Garfunkel, immer wieder durchzogen von irischen oder schottischen Traditionals wie «Whisky In The Jar», «Drunken Sailor» oder «The Wild Rover».
Kurt schaut eigentlich ernst aus, aber wenn er singt, verändert er sich. Er schließt die Augen, schlägt die Saiten an, verzieht sein ganzes Gesicht, so als würde er jeden Ton leben, wenn er «Father And Son», «Wish You Were Here» oder «Bridge Over Troubled Water» singt.
Seinen
Gesang lässt er, mit ein paar technischen Tricks, sogar zweistimmig erklingen.
Im vergangenen Jahr wurde der gebürtige Mönchengladbacher zum ersten Mal zum
dreitägigen Folkfestival nach Loch Lomond, in Schottland, eingeladen – und
wenn er das Gehör der Schotten für sich gewinnen konnte, dann ist das
vielleicht so etwas wie ein Qualitätssiegel. Acht CDs hat Kurt mittlerweile
produziert. Zum zweiten Mal gastierte der Musiker aus Wiesbaden in Garniers
Keller.
Taunus-Zeitung, Usinger Neue Presse
04.11.2008 11:48 Uhr Lokales
Schmitten
Arnoldshain

Kurt Sawalies, bekannt durch die Band «Lomond», spielte für alte
CWS-Schulkameraden und Freunde im DGH Arnoldshain. Foto:
sgb
Arnoldshain.
Die Christian-Wirth-Schule hat ihr alljährlich stattfindendes
Winterfest, Arnoldshain einen Abend mit Kurt Sawalies. Der ehemalige
Christian-Wirth-Schüler schaut schon seit einigen Jahren immer wieder mal hier
vorbei, zumeist mit der Band «Lomond», um Irish Folk zu spielen.
An diesem
Samstag gab er Auszüge aus seinem Solo-Programm «nur Kurt» und viele Oldies
zum Besten. Gerd Kinkel hatte die Veranstaltung als Club-Treffen für Freunde
und ehemalige CWS-Schüler organisiert. Die Klassen- und Jahrgangskameraden
erschienen zahlreich, vermischten sich bald in lockere Gesprächen, und Kurt
sorgte für die richtige Stimmung.
Schon nach dem
zweiten Titel, «The Boxer» von Simon & Garfunkel, meinte er: «Tendenziell
habe ich beim Mitsingen nichts dagegen.» Eingestreut erklangen auch immer
wieder Lieder aus seiner CD, zum Beispiel «I Call Myself A Lonely Man», aber
überwiegend kamen «alte Sachen aus meiner Jugendzeit» zu Gehör. Entsprechend
wurde in Erinnerungen geschwelgt, und das fiel Sawalies nicht schwer: «Mit 13
war ich in Kransberg mit Pfeil und Bogen unterwegs, mit 15 drei Mal am Tag mit
dem Bus.» Viele Liedzeilen,
wie «If I Ever Lose My Eyes, I Won’t Have To Cry No More» aus Cat Stevens’
«Moon Shadow» waren zum Mitsingen.
Ansonsten ging
es kreuz und quer durch die englische und amerikanische Pop-Musik der 60er- und
70er Jahre: «Country Roads» von John Denver fehlte ebenso wenig wie «A Horse
With No Name» der Band «America», «Hey Jude» von den Beatles und wieder
Simon & Garfunkel mit «Bridge Over Troubled Water».